Bonsai-KnowHow

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Der "Bonsai"

Das Wort Bonsai kommt aus Japan und bedeutet soviel wie "Pflanze im Topf" bzw. "Pflanze in der Schale" wobei die Kunstform selbst (also einen Baum im Topf zu pflegen/halten) vermutlich in China entstanden ist.

Bei einem Bonsai kommt es vor allem auf Ausgewogenheit an. Das Verhältnis zwischen Sonne/Licht, Wasser und Erde/Nährstoffe ist entscheidend wobei jeder Baum-Type zusätzlich noch eigene Vorlieben besitzt.

Nadelbäume

Ich habe mich auf Nadelbäume und hier wiederum auf Kiefern und Fichten spezialisiert bzw. gilt diesen Baumtypen mein Hauptinteresse. "Indoor" kann man diese Bäume nicht halten bzw. ist mir als einziger Baum nur die Mittelmeer Pinie bekannt wo dies möglich ist. Outdoor-Bäume benötigen eine Winterruhe und demzufolge auch entsprechende Temperaturen.

Substrat

Als Substrat wird die Erde bezeichnet in welcher der Bonsai eingepflanzt wird. Hierbei sollte keine gewöhnliche Blumenerde verwendet werden sondern ein auf den Baum abgestimmtes Verhältnis unterschiedlicher Basis-Substrate. Nadelbäume und vor allem Kiefern haben es nicht gerne wenn sie ständig im Wasser stehen deshalb ist hier ein Substrat notwendig welches Wasser rasch aufnimmt aber auch wieder rasch abgibt bzw. bei einer Übergießung gleich aus dem Topf läuft.

Düngen

Es ist notwendig das ein Bonsai gedüngt wird. Wichtige Nährstoffe welche im Erdreich vorhanden sind fehlen im Bonsaitopf bzw. sind nach dem Umtopfen rasch aufgebraucht. Klassische Volldünger funktionieren hier wunderbar (Angabe von NPK, also Stickstoff, Phosphor und Kalium) wobei das Produkt Biogold unter Bonsai-Freunden sehr beliebt ist. Es stammt aus Japan und die Dünge-Stücke können direkt auf das Erdreich gelegt werden. Wurden die Stücke vom Erdreich vollständig aufgenommen so können neue Biogold-Stücke auf das Erdreich gelegt werden ohne Gefahr zu laufen das eine Überdündung stattfindet. Für meine Bonsai verwende ich die klassischen Biogold Pellets - Stickstoff (5,5%), Phosphor (6,5%) und Kalium (3,5%)

  • N - Stickstoff: fördert das vegetative Wachstum der Pflanzen
  • P - Phosphor: fördert das Wurzelwachstum
  • K - Kalium: fördert Blüten- und Fruchtbildung

Neben dem NPK-Dünger gibt es noch Spurenelemente wie Eisen und Magnesium. Oft sind diese gleich im Dünger mitenthalten, bei Bedarf können diese aber auch einzeln auf den jeweiligen Baum angewandt werden.